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Die Fotos wurden von Gert Neumann aufgenommen und uns zur Verfügung gestellt.


Großartige Resonanz auf WM78 & friends

Der tolle Handball-Abend im HBG hat eine ausgesprochen positive Resonanz ausgelöst. Sowohl in der Presse als auch im Rundfunk bei NDR 1 gab es Nachberichte, und der Tenor war überall gleich: Mit einem sehr unterhaltsamen Handball-Spiel wurde einem guten Zweck gedient und einem unvergessenen Sportler geholfen.

Rund um das Spiel hat ein Filmteam vom Lampe Media | digitale Kommunikation verschiedene Spielszenen, Stimmen und Stimmungen einfangen und daraus eine filmische Erinnerung an den Abend gestaltet. Der fertigen Film gibt's dann auf ZweiteWelle.de zu sehen; wir werden uns auch um eine Einbindung hier bei www.mpe-celle.de bemühen.


WM 78 und Friends zaubern im HBG / Alte Handballkunst auf Neu gemacht

Handballerischer Leckerbissen – Kabinettstückchen am Fließband – herrliche Tore. Das Spiel zwischen Handball-Oberligist MTV Post Eintracht Celle und dem Team „WM 78 & Friends“ hatte einiges zu bieten. Rund 800 Zuschauer sahen eine unerhaltsame Partie. Und wer denn nun gesiegt hat? Nun – die einen hatten 29 und die anderen auch. Gewonnen hatte der Joachim Deckarm-Fonds an den ein hoher viertelliger Betrag gehen wird.


CELLE. Zaubereien, Hexereien, Kempa-Tricks in allen möglichen Varianten, Spielzüge zum Zunge schnalzen und sogar ein Treffer von der Mittellinie. Knapp 800 Zuschauer erlebten in der HBG-Halle ihren ganz besondern Handball-Spaß. Oberligist MTV Post Eintracht Celle hatte sich das Team „WM 78 & Friends“ eingeladen, um einen ganz besonderen Handball-Abend zu feiern. 29:29 hieß es am Ende. Denn gewinnen sollte ein anderer. Es ging darum, dem nach einem Sportunfall schwer erkrankten Joachim „Jo“ Deckarm zu helfen. Und das dürfte gelungen sein. Ein hoher vierstelliger Betrag, wie es Carsten Niebuhr vom MPE-Organisationsteam sagte, geht an den Joachim-Deckarm Fonds, der die Pflegekosten für den ehemaligen Weltklasse-Handballer übernimmt.

Deckarm selbst war gestern Abend nicht dabei, doch er ließ über seinen Freund, dem Co-Trainer des 78er-Teams, Rudolf Spengler, Grüße verlesen. „Es ist schon lange, lange Zeit her, dass ich in Celle war. Es war mit meiner Schulmannschaft aus Saarbrücken. Leider kann ich heute nicht dabei sein. Vielen, vielen Dank und herzliche Grüße“, ließ er ausrichten. Tatsächlich war Deckarm dabei, als im Jahr 1974 bei den Deutschen Meisterschaften der Gymnasien das Celler HBG den Titel holte.

An der Spielstätte von damals ließen alte Weggefährten und Freunde altes, unverlerntes Können aufblitzen. Und dass es die vielleicht ein bisschen in Jahre gekommen ehemaligen Weltklassespieler nicht verlernt haben, stellten sie gestern Abend eindrucksvoll unter Beweis. „Ich habe das seit drei Jahren nicht mehr gemacht“, erzählte Andreas Thiel. Der 49-Jährige erbrachte einmal den Beweis, weshalb er den Beinamen „Hexer“ trägt. Mit seinen unglaublichen Reflexen fischte er so manchen Wurf von der Torlinie. „Das hat schon Spaß gemacht“, sagt er anschließend. „Ganz davon ab, ging das bei mir heute ganz gut. Beim letzten Mal habe ich gar keinen gehalten“, meinte Thiel schmunzelnd. „Es war nett, dass uns die Jungs aus Celle so schön haben mitspielen lassen.“

„Die hauen wir heute weg“, hatte MPE-Keeper Jörg Oehus vor der Partie noch lachend gemeint. Dass die Ankündigung nicht ernst gemeint war, versteht sich von selbst. „Das Ding hier soll einfach Spaß machen“, meinte Celles Coach Alexander Grah. Und das tat es dann wohl auch. Zumindest hatten die Zuschauer ihre Freude am Spiel. Schnell hatten sie sich auf die Seite der Gäste geschlagen und feuerten sie lautstark an. Die „alten“ aber verdammt fitten Herren ließen sich nicht lange bitten und vollzogen zauberhafte Spielzüge, Hexerei auf der Torlinie und Kabinettstückchen vom Kreis und aus dem Rückraum.

Und ganz nebenbei gab es für einen Celler dann noch ein Überraschung. Jörg „Jimmy“ Matthée, der laut Mitorganisator „gefühlte 100000 Oberligaspiele für Celle und geschätzte 1000000 Siebenmeter verwandelt“ hatte, wurde offiziell verabschiedet. Da ließ sich das WM-Team nicht lange bitten und hatte ein besonders Geschenk für „Jimmy“ parat. Einige Minuten „durfte“ er im Kreis der Altinternationalen auf der Spielmacherposition agieren.

Und als der „Hexer“ in der letzten Minuten auch noch einen „Dreher“ von der Linie fischte und damit das Remis sicherstellte, waren endgültig alle zufrieden. Auch die Organisatoren. „Mit dem gesamten Charakter der Veranstaltung können wir vollauf zufrieden sein“, meinte Niebuhr nach der Partie. Der Joachim-Deckarm-Fonds wohl auch.


Autor: Uwe Meier / Cellesche Zeitung


Team „WM 78 Team und Friends“ am Freitag in der HBG-Halle

Der Spaß am Handball wird nicht zu kurz kommen, wenn am morgigen Freitag um 19.30 Uhr ein Spiel der besonderen Art in der HBG-Halle ausgetragen wird. Das Team „WM 78 & Friends“ fordert den Oberligisten MTV Post Eintracht Celle. Eine „rappelvolle“ Halle soll dafür sorgen, dass der Zweck der Veranstaltung nicht zu kurz kommt. Ein Teil des Erlöses der Partie geht auf das Hilfskonto für den schwer erkrankten Joachim Deckarm.

CELLE. Ein unterhaltsamer und glanzvoller Sportabend ist garantiert. Auf weit über 700 Länderspiele haben es die Akteure gebracht, die morgen in der HBG-Halle gegen Handball-Oberligist MTV Post Eintracht Celle ein ganz besonders Gastspiel geben werden. Weltmeister sind dabei und Spieler, die auf olympische Erfolge zurück blicken können, die Europacup-Siege feierten und unzählige nationale und internationale Titel holten.

Es sind Legenden des deutschen Handballs, die am Freitag in Celle (19.30 Uhr, HBG-Halle) die immer noch vorhandene hohe Handball-Kunst auf die Spielfläche zaubern wollen und werden. „WM 78 & Friends“ – unter diesem Namen kommen ehemalige Weltstars und deutsche Spitzenhandballer zusammen, um einem alten Weggefährten zu helfen. Sie wollen dem nach einem Sportunfall schwer erkrankten Joachim „Jo“ Deckarm (siehe Bericht links) finanziell unterstützen.

Mit von der Partie sind unter anderem Torwart Andreas Thiel, der auf Grund seiner unglaublichen Reflexe zurecht den Beinamen „der Hexer“ trägt. Und auch Jochen Fraatz, der es in 441 Bundesligaspielen auf eindrucksvolle 2660 Tore brachte und damit in der ewigen Rangliste auf Rang zwei steht, ist dabei. Christian Fitzek sowie die Weltmeister von 1978, Horst Spengler, Dieter „Jimmy“ Waltke oder Gerd Rosendahl werden ebenfalls in der HBG-Halle auflaufen. Aus den eigentlich geplanten Auftritten von Volker Zerbe und Daniel Stephan in Celle wird hingegen leider nicht. Beide mussten für die Partie absagen. Dafür ist es kurzfristig gelungen, den langjährigen Rechtsaußen des VfL Gummersbach und der Nationalmannschaft, Frank Dammann, zum Mitwirken zu bewegen. Zudem sind die Organisatoren bemüht, zusätzlich noch den einen oder anderen „großen Namen“ aus dem Hut zu zaubern. Im Team „WM 78 & Friends“ steht auch ein Celler Akteur. Christian Schridde wird die Gästespieler physiotherapeutisch betreuen.

Beim MTV Post Eintracht Celle sieht man der Veranstaltung mit Spannung und Freude entgegen. „Es ist für uns eine absolute Ehre, gegen eine solch erlesene Auswahl spielen zu dürfen“, sagt MPE-Spieler Nicolas Baris. „Das wird definitiv ein einmaliges Erlebnis.“ Er erwartet eine Partie mit vielen Toren. „Und natürlich hoffen wir auch auf volle Zuschauerränge, um einen möglichst hohen Betrag für den Jo-Deckarm-Fond zusammenzubekommen.“

Kartenvorverkauf. Tickets für die Partie gibt es im Vorfeld im Servicecenter der Celleschen Zeitung, Bahnhofstraße und in der Gaststätte „Blauer Engel“, Kleiner Plan. Die Karten Kosten im Vorfeld der Partie 8 j. An der Abendkasse werden 10 j erhoben.

Autor: Uwe Meier / Cellesche Zeitung Ausgabe 29.10.2009


Schwerer Sportunfall verändert Leben des Weltklasse-Handballers

CELLE. In seiner Jugend begann Deckarm mit der Leichtathletik. Er wurde Deutscher Jugendmeister im Fünfkampf. Später begann er dann mit dem Handballspiel. Joachim Deckarm wurde ein sehr bekannter Handballspieler, der zu seiner aktiven Zeit als der beste Handballer der Welt galt. Seine Spielposition war im linken Rückraum. Als Spieler des VfL Gummersbach mit der legendären Rückennummer 11 wurde „Jo” – so lautete sein Spitzname als Handballer – mit dem VfL dreimal Deutscher Meister (1974, 1975, 1976) und zweimal Europacupsieger (1974, 1978). Am 2. Dezember 1973 gab er in Tiflis im Spiel gegen Rumänien sein Länderspieldebüt. In 104 Länderspielen für die Nationalmannschaft warf er insgesamt 381 Tore. 1978, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, führte er das DHB-Team zusammen mit seinem Freund Heiner Brand zum zweiten Handball-Weltmeister-Titel Deutschlands nach dem Gewinn 1938.

Am 30. März 1979 verunglückte er in der 23. Spielminute des Halbfinalrückspiels (Europapokalspiel der Pokalsieger) des VfL Gummersbach in Tatabánya, Ungarn, schwer. Er stieß bei einem Tempogegenstoß mit seinem ungarischen Gegenspieler unglücklich zusammen und fiel bewusstlos zu Boden. Dabei stürzte er mit seinem Kopf ungebremst auf den nur mit einer dünnen PVC-Schicht überzogenen Betonboden, sodass er einen doppelten Schädelbasisbruch, einen Gehirnhautriss und schwere Gehirnquetschungen davontrug.

Joachim Deckarm erwachte erst 131 Tage später wieder aus dem Koma. Durch die Hirnschädigungen war er motorisch auf das Niveau eines Kleinkinds zurückgefallen, hatte die Fähigkeit zu Sprechen eingebüßt. Seit Mitte 2002 lebt Joachim Deckarm in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in seiner Heimatstadt Saarbrücken.

Autor: Uwe Meier / Cellesche Zeitung Ausgabe 29.10.2009


Auch FFN ist dabei!

Inzwischen steht fest, dass auch Radio ffn unser Spiel aktiv unterstützen wird.
Im Sender ist man von unserer Veranstaltung - gerade auch unter dem Aspekt der Hilfe für Joachim Deckarm - begeistert.
Im laufenden Programm wird deshalb am Freitag mehrfach auf unser Event hingewiesen.


Vorverkauf läuft sehr gut / Frank Dammann auch dabei / Zerbe und Stephan fallen aus

Die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Handball-Legenden der 78er-Weltmeister und ihrer Freunde läuft auf Hochtouren. Der Vorverkauf wurde schon sehr gut genutzt, und die Vorfreude wächst von Tag zu Tag.

Über 700 Länderspiele, Weltmeistertitel, olympische Erfolge, Europacup-Siege, viele nationale und internationale Titel bringen Andreas Thiel, Jochen Fraatz, Horst Spengler & Co mit in die HBG-Halle.

Der gute Zweck - die Hilfe für den beim Sport so schwer verunglückten Jo Deckarm - steht dabei im Vordergrund. Die ehemaligen deutschen Spitzenhandballer haben bis zum heutigen Tag immer wieder ihre Verbundenheit mit Jo Deckarm bewiesen.

Leider können Volker Zerbe und Daniel Stephan doch nicht mit dabei sein. Dafür ist es kurzfristig gelungen, den langjährigen Rechtsaußen des VFL Gummersbach und der Nationalmannschaft, Frank Dammann, zum Mitwirken zu bewegen. Nach wie vor sind die Organisatoren bemüht, zusätzlich noch den einen oder anderen großen Namen aus dem Hut zu zaubern. Auf jeden Fall ist schon jetzt ein glanzvoller und sehr unterhaltsamer Sportabend garantiert.

Die Spieler unserer 1. Herren wollen ihren Teil zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Events beitragen, und so lässt Trainer Alexander Grah diese Woche sicherlich etwas anders trainieren als vor einem Punktspiel.

Alle bei MTV Post Eintracht freuen sich jedenfalls darauf, am Freitag in der HBG-Halle die immer noch vorhandene hohe Handball-Kunst der Legenden bestaunen zu dürfen.



Handball-Legenden stellen sich vor:


Reinhard van der Heusen (TUSEM Essen)

14 Länderspiele für Deutschland.
Wechselte zu Beginn der Karriere von der Kreisliga (Merkur Kleve) direkt zum OSC Rheinhausen und dann zur TUSEM Essen:
10 Jahre u. a. DM 1986/1987 insgesamt 486 Bundesligaspiele und 686 Tore.


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Frank Dammann (VfL Gummersbach)

Weltpokalsieger
4 x Deutscher Meister
3 x Pokalsieger
83 Länderspiele als Linkshänder


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Gerd Rosendahl (VfL Gummersbach)

RA und Weltmeister 1978
Er spielte von 1976 bis 1983 für die deutsche Nationalmannschaft und ist ein sehr guter und hilfsbereiter Freund von Joachim Deckarm.


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Uli Schaus (TV Hüttenberg)

„Ältester aktiver TW aller Zeiten“ mit 55 Jahren in der 2. Liga für den TV Gelnhausen.
Nationalspieler unter Vlado Stenzel  u. a. auch mit Joachim „Joe“ Deckarm.


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Thomas Krokowski (Kroko)

316 BL Spiele für den VFL Gummersbach
679 Tore als RRL Spieler
33 Länderspiele 


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Dieter „Jimmy“ Waltke

Dieter „Jimmy“ Waltke. Seinen Spitznamen hat er weil er mal aussah wie Jimmy Hendrix.

Er ist einer der WM Helden von 1978 und wurde zur Legende. Vlado Stenzel wechselte ihn in der 2. Halbzeit ein, Deutschland führte 13 zu 12 und dann machte Jimmy innerhalb weniger Minuten 3 Tore zur Vorentscheidung.

Ein Jahr zuvor wurde er mit Grün Weiß Dankersen Deutscher Meister.


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Jochen Fraatz am 12.05.2007 in der Kölnarena
Foto: Armin Kübelbeck
Lizenz: Creative Commons

Jochen „Scholle“ Fraatz

Jochen Fraatz genannt „Scholle“, einer der besten LA aller Zeiten. Scholle spielte für den TUSEM Essen, die HSG Nordhorn und zum Schluss für den TBV Lemgo. Er hat unglaubliche 2660 Tore in 441 Bundesligaspielen erzielt. Eine schöne Geschichte:

Als im Spiel seines TUSEM gegen den VFL Gummersbach alle Torhüter bei den Essenern verletzt waren, da hat sich Joche Fraatz 58. Minuten ins Tor gestellt und hervorragend gehalten.

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Christian Fitzek am 12.08.2007 beim Schlecker Cup
Foto: Armin Kübelbeck
Lizenz: Creative Commons

Christian Fitzek

Der heutige Sportliche Leiter vom HSV Hamburg spielte selber für den VFL Gummersbach, Wallau Massenheim und zum Schluss Bayer Dormagen. Er war Nationalspieler und dabei einer der besten Kreisläufer und Abwehrspieler.

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Horst Spengler

Legende und Weltmeister am 5. März 1978 in Kopenhagen. Der Kreisläufer unter Vlado Stenzel. Aktiv beim TV Hüttenberg und danach Trainer u.a. in Wallau Massenheim.

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Andreas Thiel am 27.09.2008
Foto: Armin Kübelbeck
Lizenz: Creative Commons

Andreas Thiel „Der Hexer“

528 Bundesligaspiele u. a. für den VFL Gummersbach
256 Länderspiele (Rekord)
Olympische Spiele  1984, 1992, 1996
430 Siebenmeter in seiner BL Karriere geh.
TW Trainer Bayer Dormagen
Rechtsanwalt

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„1000 Zuschauer sollten es schon sein“

Oberligist MTV Post Eintracht Celle hofft im Spiel gegen die Handball-Legenden des Teams „WM 78 & Friends“ am Freitag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr auf eine rappelvolle HBG-Halle. „Die magische Zahl von 1000 Zuschauern sollte es schon sein“, erklärt Mitorganisator Jürgen Jeske.


CELLE. Ein durchaus realistisches Ziel in Anbetracht der Vielzahl an ehemaligen Weltstars und Spitzenhandballern, die in Celle ihr Können unter Beweis stellen wollen. Mit von der Partie sind unter anderem Torwart-„Hexer“ Andreas Thiel, Ex-Welthandballer Daniel Stephan, Volker Zerbe, Jochen Fraatz, Christian Fitzek sowie die Weltmeister von 1978, Horst Spengler, Dieter „Jimmy“ Waltke oder Gerd Rosendahl. Ein Teil der Erlöse geht als Spende auf das Hilfskonto für den schwer erkrankten Joachim Deckarm, ebenfalls Weltmeister 1978.

Die Vorbereitungen bei MPE laufen indes auf Hochtouren. Der Vorverkauf ist angelaufen, „und er sollte auch genutzt werden“, wie Jeske unterstreicht.

Auf Grund der klangvollen Namen ist eine starke Resonanz bei den Celler Sportfans zu erwarten. Firmen und Sponsoren haben zum Teil ganze Blöcke von Eintrittskarten erworben und verteilen diese nun an Mitarbeiter sowie Kunden. Die Tickets sind auch erhältlich im CZ-Servicecenter in der Bahnhofsstraße, in der Gaststätte „Blauer Engel“, Kleiner Plan, oder unter www.mpe-celle.de. „Auch die Spieler verfügen über ein Kontingent“, so Jeske.

Unterstützung bei der Vorbereitung erfährt MPE von allen Seiten. „Der Landkreis, die Schulleitung des HBG und der SVG Celle, dem an diesem Tag eigentlich die Halle zusteht und der ausweicht, haben uns sehr geholfen. Das ist echt klasse“, bedankt sich Jeske. Im Handball-Portal der niedersächsischen Vereine unter www.zweitewelle.de sind Aktionen zu der Veranstaltung geplant.

Autor: Oliver Schreiber / Cellesche Zeitung Ausgabe 15.10.2009

 





Kartenvorverkauf im Gasthof “Zum Blauen Engel” oder im CZ-Ticketshop .

Kinder im Alter bis zu 10 Jahren haben freien Eintritt.


Legenden des Handballs spielen in Celle

"Hexer" und Co. im HBG


Sie sind Legenden des deutschen Handballs – und sie wollen helfen. Am Freitag, 30. Oktober erwartet nicht nur Freunde des Handball-Sports ein besonderer Leckerbissen. Andreas „der Hexer“ Thiel, Daniel Stephan, Volker Zerbe und Jochen Fraatz werden neben weiteren Handball-Größen in der HBG-Halle auflaufen. In einer Partie gegen Oberligist MTV Post Eintracht Celle werden sie unverlerntes Können aufblitzen lassen.

 

CELLE. Ehemalige Weltstars und deutsche Spitzenhandballer unterstützen den schwer erkrankten Joachim Deckarm. „WM 78 & Friends“ – unter diesem Namen finden sich immer mal wieder eine Mannschaft zusammen, um Handball zu spielen und altes, unverlerntes Können auf die Spielfläche zu zaubern. Und das mit einem festen Ziel vor Augen. Sie wollen einem schwer erkrankten Handball-Kollegen helfen. So wird es auch am Freitag, 30. Oktober sein, wenn die „Altstars“ gegen Oberligist MTV Post Eintracht Celle in der HBG-Halle zum Ball greifen. Der Spielbeginn ist für 19.30 Uhr vorgesehen. Ein Teil der Erlöse aus dieser Partie werden als Spende auf das Hilfskonto von Joachim Deckarm gehen.

„Da haben wir wirklich einen dicken Fisch an die Angel bekommen“, sagt Jürgen Jeske vom MPE Celle, der mit weiteren Mitstreitern das Handball-Fest organisiert. „Sicherlich haben wir hier schon mal gegen Bundesligisten gespielt. Aber so etwas wie gegen die Handball-Legenden hat es in Celle noch nicht gegeben.“ Seit Mai sind die Celler mit dieser Idee unterwegs. Seit einer Woche ist man mit Hochdruck dabei, das besondere Handball-Event auf die Beine zu stellen. Was dabei heraus gekommen ist, kann sich bereits sehen lassen. Bisher haben 14 Spieler ihre Teilnahme zugesagt: Darunter sind Andreas Thiel, „der Hexer“ im Tor. Alte Mannschaftskameraden und Weltmeister von 78, Jimmy Waltke aus Nettelstedt, Horst Spengler, Gerd Rosendahl, Walter Don und Jochen Fraatz. Dazu kommen die jüngeren ehemaligen Weltklassespieler wie Volker Zerbe, Daniel Stephan (Welthandballer) und Christian Fitzek.

Einige Akteure jüngeren Alters werden also auch mit von der Partie sein. Die wurden in das WM-Team von 1978 integriert, zumal die Spieler „von damals“ ein bisschen in die Jahre gekommen sind. „Das Spiel hat schon hohen sportlichen Wert“, ist Volker Ehrecke überzeugt. Das Organisationsteam hofft nicht nur deshalb auf ein ausverkauftes Haus. Letztlich dient die Partie auch der guten Sache.

Joachim Deckarm, weltbester Handballer seiner Zeit, leidet verstärkt an seiner Schädel-Hirn Verletzung, die er sich in einem Europapokalspiel zugezogen hatte. Seitdem ist Joachim Deckarm ein Pflegefall und lebt in einem Heim für Behinderte. Sein Zustand hat sich verschlechtert. So gehen die Veranstalter davon aus, das er an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Um den teuren Pflegesatz, die vielen Helfer und auch die Unterstützung im täglichen Leben zu finanzieren, wird Hilfe benötigt.


Autor: Uwe Meier / Cellesche Zeitung Ausgabe 26.09.2009